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Eine einfache Untersuchung dauert etwa 1-2 Stunden, bei komplexen Fällen aber auch deutlich länger. Zumeist nach nur örtlicher Betäubung werden zumindest zwei, häufig aber auch drei oder mehr dünne Elektrodenkatheter über die Leistenvenen unter
Röntgendurchleuchtung in das rechte Herz eingeführt. Dieser Vorgang ist kaum spürbar. Bei Herzrhythmusstörungen die Ihren Ursprung in der linken Herzhälfte haben, kann man entweder über die Leistenarterie und die Körperhauptschlagader in das Herz gelangen, oder aber über eine Punktion des Vorhofseptums. |
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Über die Elektrodenkatheter werden die elektrischen Signale an verschiedenen Stellen des Herzens registriert und die Herzrhythmusstörung mit Hilfe von nicht spürbaren Schritt- macherimpulsen ausgelöst. In den meisten Fällen können diese Herzrhythmusstörungen über die eingeführten Katheter mit Schrittmacherimpulsen oder durch schnell wirkende Medikamente wieder beendet werden wenn Beschwerden auftreten. Nur selten ist eine Beendigung der Rhythmus-störung mit einem äußeren elektrischen Stromstoß in Kurznarkose (Defibrillation) notwendig. |
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Ziel ist es, im Katheterlabor die Rhythmusstörung auszu-lösen, eine exakte Diagnose ist dann möglich. Man kann Aus-sagen über die Gefährlichkeit der Rhythmusstörung treffen und therapeutische Konsequenzen ableiten, wie zum Beispiel spezielle medikamentöse Behandlungen oder eine Versorgung mit einem Schrittmacher. |
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Häufig ist aber auch eine Heilung der Rhythmusstörung mit einer so genannten Ablation („Verödung“) möglich, die in gleicher Sitzung durchgeführt werden kann. Ob auch Ihre Rhythmusstörung verödet werden kann, welche Komplikationen möglich sind und mit welcher Erfolgsquote abladiert werden kann, muß im einzelnen Fall besprochen werden. |
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EPU's sind manchmal auch bei Synkopen (kurze Bewusstseinsverluste) oder zur Entscheidungshilfe vor Schrittmacherimplantationen notwendig. |
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Zur Durchführung der Maßnahmen stehen ein erfahrenes Team und hochmoderne Apparate zur Verfügung. Die Maßnahmen werden in großer Zahl, regelmäßig und mit geringen Komplikationsquoten durchgeführt. |
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Leider sind weder die EPU noch die Ablation ambulante Leistungen und können nur während eines kurzen stationären Aufenthaltes im Rot-Kreuz-Krankenhaus durch unser Team erbracht werden. |
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