Nierenarterienverengung und Bluthochdruck
Die Nieren sind mittels Hormonausschüttung an der Blutdruckregulation beteiligt. Kommt es aufgrund von Arteriosklerose zu einer Einengung einer Nierenarterie, wird die zugehörige Niere schlechter durchblutet. Um mehr Blut "abzubekommen", sendet die Niere vermehrt blutdrucksteigernde Hormone aus. Dadurch steigt aber im gesamten Körper der Blutdruck mit negativen Folgen für Herz- und Blutgefässe.
Anzeichen einer Nierenarterienstenose ergeben sich, wenn der Blutdruck durch Medikamente nicht zu kontrollieren ist. Mittels Ultraschall, radiologischen Methoden oder mittels Katheteruntersuchung (Angiographie) lässt sich eine Nierenarterienstenose nachweisen. Sie kann mittels Ballondilatation und Stentimplantation beseitigt werden. Der Blutdruck kann sich danach wieder deutlich bessern.
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