Herzrhythmusstörungen
Ein gesundes Herz schlägt etwa 60 bis 100 mal in der Minute. Wenn das Herz unregelmäßig bzw. sehr schnell oder langsam schlägt, spricht man von sogenannten Herzrhythmusstörungen. Herzrhythmusstörungen können völlig harmlos oder lebensbedrohlich sein. Extrasystolen z.B., also zusätzliche Herzschläge außerhalb des normalen Rhythmus, werden oft von Betroffenen nicht bemerkt. Ingesamt werden die Rhythmusstörungen in schnelle (tachykarde) und langsame (bradykarde) eingeteilt:
| Neben den allgemein bekannten Verfahren solche Rhytmusstörungen zu diagnostizieren, wie zum Beispiel EKG, Belastungs-EKG und Langzeit EKG Aufzeichnungen sind wir im Kardiocentrum Frankfurt auch in der Lage mit speziellen „Rhythmuskatheteruntersuchungen“ so genannten Elektro- physiologischen Untersuchungen (EPU) eine exakte Diagnose bei bestimmten Herzrhythmusstörungen herbeizuführen. | |
| Ziel der Elektrophysiologischen Untersuchung ist es, die Art und den Mechanismus von Herzrhythmusstörungen festzustellen und nach Möglichkeit auch eine Therapie durchzuführen. |
Therapieoptionen bei Rhythmusstörungen:
Grundsätzlich bestehen bei tachykarden Rhythmusstörungen (schneller Herzschlag, Herzjagen) verschiedene Therapieoptionen je nach Rhythmusstörung. Diese kann durch spezielle Medikamente (Antiarrhythmika), oder durch spezielle Schrittmacher ICD behandelt werden.
Wie oben erwähnt, kann je nach Rhythmusstörung eine entgültige Heilung in Form einer Verödung (Ablation) durchgeführt werden.
Ist das Herz zu langsam und es bestehen Beschwerden dadurch, ist eine Therapie mit einem Schrittmacher indiziert.
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