Elektrophysiologische Untersuchung

Herzrhythmusstörungen sind damit therapierbar. Nach der Behandlung werden die Katheter entfernt und die Leisten mit einem Druckverband versehen. Dieser verbleibt 4 bis 12 Stunden, wobei der Patient Bettruhe einzuhalten hat.

Eine neue Methode zur gezielten Steuerung des Elektrodenkatheters ist die Magnetfeldnavigation. Dabei wird ein sehr weicher und flexibler Katheter mit einem kleinen Magneten an der Spitze eingesetzt, der von außen über computergesteuerte Permanentmagnete gelenkt wird. Der behandelnde Arzt steuert den Katheter über einen Joystick und kann so sehr zielsicher die zur Verödung vorgesehenen Punkte an der Herzinnenwand ansteuern. Mit dieser Methode lassen sich auch Regionen des Herzens erreichen, die bisher für eine Katheterablation nicht zugänglich waren. Das ist zum Beispiel für die Therapie des Vorhofflimmerns wichtig. Der Computer hilft, bereits behandelte Stellen automatisch erneut zu erreichen, wenn die Ablation im ersten Anlauf nicht vollständig funktioniert hat. Der weiche Katheter hat zudem den Vorteil, dass er die Gefäße nicht verletzen kann wie bisher gebräuchliche Drahtkatheter.

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