Raucherentwöhnung
Das Rauchen stellt einen wesentlichen Risikofaktor der Arteriosklerose dar. Es ist somit ein Wegbereiter so schwerwiegender Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und dem so genannten Raucherbein. Aber nicht nur bei der Gefäßalterung spielt das Rauchen eine entscheidende Rolle. Die direkten gesundheitsschädigenden Effekte von Nikotin und den weiteren Toxinen des Rauchens erhöhen auch das Erkrankungsrisiko vieler Tumore (z.B. Lungenkrebs).
Somit sind auf allen Ebenen Antiraucherkampagnen sinnvoll.
Um speziell bei Jugendlichen den Einstieg zu verhindern, beteiligen wir uns an Veranstaltungen in Schulen und anderen sozialen Einrichtungen. Diese auch von der Stadt Frankfurt geförderten Programme sollen die Jugendlichen nicht nur über die Risiken informieren, sondern sie auch befähigen, aus einer Position der eigenen Stärke heraus auf das Rauchen bewusst zu verzichten.
Für bereits aktive Raucher/innen ist der Weg aus der Nikotinabhängigkeit vielfach schwierig. Die Nikotinabhängigkeit hat eine körperliche und psychologische - vielfach auch eine soziale Komponente. Dies zu durchbrechen, erfordert häufig einen multimodalen Ansatz.
Der Betroffene sollte das Ziel positiv definieren und in seinen eigenen Möglichkeiten bekräftigt werden. Gelingt es nicht den gefassten Vorsatz das Rauchen zu beenden durchzusetzen, stehen mehrere zusätzliche Hilfsangebote zur Verfügung: Von den Krankenkassen oder Hausärzten werden zum Teil strukturierte Raucherentwöhnungsprogramme angeboten.
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